Familienwanderung Olgahöhle

 

Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen lädt herzlich zur Wanderung am Samstag, 9. Mai 2026, ein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Wanderparkplatz bei der Echazhalle (Forellenweg in Honau).

Gemeinsam geht es zunächst etwa 1 km bis zur Olgahöhle. Dort erwartet die Teilnehmenden eine Sonderführung, denn die Höhle ist normalerweise nur einmal im Monat öffentlich zugänglich.

Im Anschluss führt uns der Weg zur Echazquelle. Wer gut zu Fuß ist und einen kleinen Anstieg von etwa 150 Höhenmetern in Kauf nehmen möchte, kann einen Wanderpfad durch den Wald wählen, der am Felsenlabyrinth vorbeiführt. Für Familien mit Kinderwagen oder alle, die den Anstieg vermeiden möchten, steht eine ebene Alternativstrecke zur Verfügung.

Den gemeinsamen Abschluss bildet ein kleines Picknick in der Nähe des Parkplatzes. Über einen kleinen Beitrag wie Gebäck, Obst oder andere Snacks freuen wir uns. Bei warmem Wetter bitte außerdem ein Handtuch mitbringen, da sich unser Picknickplatz direkt an der Echaz befindet.

Zum Abschluss erhält jedes Kind ein kleines Geschenk, das vor Ort bei verschiedenen Spielen direkt ausprobiert werden kann. Außerdem gibt es für Inhaber des Albärtspass und der Höhlenforscherkarte einen Aufkleber.

Die Wanderstrecke beträgt insgesamt etwa 4,5 km. Die Wanderung richtet sich an Familien (Mama, Papa, Oma, Opa, Kinder,…) sowie an Einzelpersonen, die eine Tour in angenehmem Tempo und mit nicht allzu langer Wegstrecke bevorzugen.

Die Veranstalter bitten um eine kurze Anmeldung bis zum 07.05.2026 unter Telefon 07381 921405 oder per E-Mail an marion.pfleiderer@gmx.de. Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt, darf sich ebenfalls gerne über diese Kontaktdaten melden.

Die Kosten für den Höhleneintritt betragen 3,50 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder. Bitte das Eintrittsgeld passend mitbringen; es wird zu Beginn der Wanderung eingesammelt.

(Ansprechperson: Marion Pfleiderer)

Fotos: Echazquelle (Marion Pfleiderer)

Bericht Jahreshauptversammlung Albverein Münsingen 2026

(21.02.2026 – Kleintierzüchterheim Münsingen)

Wechsel an der Vereinsspitze beim Albverein Münsingen

Die Jahreshauptversammlung des Albvereins Münsingen für das Vereinsjahr 2025 fand in diesem Jahr wieder zusammen mit dem gemütlichen Beisammensein statt. Zu Beginn der Veranstaltung hatte die Vorstandschaft zu einer Kaffeerunde eingeladen. Wie immer gab es dazu von der Belegschaft des Kleintierzüchterheims selbstgebackenen leckeren Kuchen.

Der erste Vorsitzende Gerhard Lamparter konnte zu diesem Nachmittag 34 Vereinsmitglieder, Gauobmann Werner Schrade und einige Gäste begrüßen. Unter ihnen waren auch einige Mitglieder welche für langjährige Mitgliedschaft im Verein geehrt wurden.

Nach der Totenehrung, es verstarben im letzten Jahr insgesamt 7 Mitglieder, wurde durch den 2. Vorstand Werner Goller der Rechenschaftsbericht vorgetragen. Er gab einen Rückblick auf die im vergangenen Jahr durchgeführten Wanderungen und Veranstaltungen. Eingebaut in seinen Vortrag hatte er die entsprechenden Bilder von den einzelnen Unternehmungen.

Es folgten dann noch Kurzberichte zu den Finanzen des Vereins und über die Kassenprüfung sowie die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft, welche von Gauobmann Werner Schrade mit einem kurzen Grußwort vorgenommen wurde.

Die Ehrungen von insgesamt 32 Personen für langjährige Mitgliedschaft im Albverein sind immer ein wesentlicher Bestandteil einer Jahreshauptversammlung. In diesem Jahr konnte Heinz Bopp für die seltene Mitgliedsdauer von 80 Jahren geehrt werden. Gerhard Lamparter und Werner Schrade bedankten sich bei allen zu Ehrenden auch im Namen des Hauptvereins und überreichten allen eine Urkunde und ein kleines Geschenk.  (Namen siehe Liste unten).

Ein ganz wichtiger Tagesordnungspunkt in dieser Versammlung war die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft. Gerhard Lamparter ist aus persönlichen Gründen nach über 20 Jahren Vorstand in der Ortsgruppe Münsingen zurückgetreten. Mit  Marion Pfleiderer konnte glücklicherweise eine Nachfolgerin gefunden werden und somit ein entscheidender Generationswechsel an der Spitze der Ortsgruppe stattfinden. Marion Pfleiderer sowie alle anderen seitherigen Mitglieder in der Vorstandschaft wurden von der Versammlung einstimmig gewählt. Der scheidende Vereinsvorstand Gerhard Lamparter bedankte sich ganz herzlich bei seiner Nachfolgerin für die Übernahme der Vereinsspitze, wünschte ihr alles Gute für ihr neues Amt in der Ortsgruppe und sagte ihr die Unterstützung seinerseits und die der gesamten Vorstandschaft zu und überreichte ihr als Dank einen Blumenstrauß.

Foto: Die neue 1. Vorsitzende der OG Münsingen des SAV, Marion Pfleiderer mit ihrem Vorgänger, Gerhard Lamparter.

Anschließend bedankte sich Stellvertreter Werner Goller bei Gerhard Lamparter für sein langjähriges Engagement für den Schwäbischen Albverein. Als besonderen Dank und Anerkennung für sein selbstloses Mitwirken hat der Ausschuss beschlossen, Gerhard Lamparter zum Ehenmitglied in der Ortsgruppe Münsingen zu ernennen. Zusammen mit einem Geschenk und einem Blumenstrauß wurde Gerhard Lamparter in den Vereinsruhestand verabschiedet.

Die Veranstaltung wurde musikalisch von Thomas Kaiser und Andreas Wittich bekleidet. Zum Abschluss hat die Ortsgruppe noch alle Besucher zu einem gemeinsamen Vesper eingeladen.

 

Liste der Geehrten für langjährige Mitgliedschaft:

Für 25-jährige Mitgliedschaft

Sigrid und Ulrich Lokowandt, Johannes Pfleiderer

Für 40-jährige Mitgliedschaft

Werner Gekeler, Frieder Hardter, Hilde Mutschler, Hans Reusch, Anton Theiner

Für 50-jährige Mitgliedschaft

Elle Brändle, Maria Gut, Birgit Hartwig, Rolf Keller, Sabine Kieschnick, Karin und Kurt Lamm

Für 60-jährige Mitgliedschaft

Günter Dizinger, Doris Goller, Ruth Kinzelmann, Rolf Münz, Horst Napowanez, Hans-Willi Schwenk, Inge Täubner, Ulrich Zerweck

Für 70-jährige Mitgliedschaft

Richard Bückle, Inge Zerweck

Für 75-jährige Mitgliedschaft

Rolf Heide, Margit Reusch, Paul Ruß, Anneliese Schnizer, Lore Schrade, Helene Walter

Für 80-jährige Mitgliedschaft

Heinz Bopp

 

„Der Ruf der Wildnis“ – Kanutour auf dem Yukon-River

Ein eindrucksvoller Bildvortrag über eine außergewöhnliche Kanutour auf dem Yukon-River interessierte zahlreiche Besucher. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Schwäbischen Albverein Münsingen. Werner Goller war bereits im vergangenen September auf diese Abenteuertour im Alb Boten aufmerksam geworden. Über viele Wochen hinweg stand er dann im intensiven Kontakt mit Jürgen Marschinke, dem Organisator dieser außergewöhnlichen Kanutour. Er kommt aus der Nähe von Gießen und hat der seinen Erlebnissen in der Wildnis Kanadas berichtet.

Das Interesse war groß: Insgesamt 135 Besucherinnen und Besucher kamen, um die faszinierenden Eindrücke dieser besonderen Reise zu erleben. Jürgen Marschinke schilderte eine Kanutour mit sechs Teilnehmern auf dem legendären Yukon-River – einer Region, die für ihre unberührte Natur, ihre Geschichte und ihre Tierwelt bekannt ist. Mit drei Kanus und dem Versprechen „Einer für alle, alle für einen“ begann die mehrtägige Expedition. Mit dabei waren auch zwei Älbler, Günter Eisenhart aus Münsingen und Albrecht Theurer aus Mehrstetten.

Der Yukon-River ist ca. 3000 km lang, liegt ganz im Westen Kanadas, durchfließt dann Alaska und mündet ins Bering-Meer. Das Yukon-Territorium ist etwa doppelt so groß wie Deutschland, zählt aber nur 45.000 Einwohner.  Die Teilnehmer benötigten für ihre ca. 400 km lange Flussfahrt 13 Tage. Für diese Zeit mussten sie die gesamte Verpflegung selbst mitführen. Unterwegs gab es keine Möglichkeiten für Einkäufe. Täglich galt es, geeignete Plätze für das Camp zu finden und sich den Herausforderungen der Wildnis zu stellen.

Auf dem Fluss herrschte dabei eine besondere Disziplin: Während des Paddelns wurde nicht gesprochen, um die Natur und die Tierwelt entlang des Flusses bewusst wahrzunehmen und mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Die Gruppe erlebte zahlreiche Begegnungen mit Wildtieren. Dazu gehörten unter anderem ein Schwarzbär im Uferbereich und einer, der etwa zwei Kilometer die drei Kanuboote begleitete, eine Elchkuh mit ihrem Kalb sowie ein Luchs. Auch Weißkopfadler konnten die Abenteurer beobachten. Besonders beeindruckend waren auch die Warnhinweise über den Vielfraß – ein Tier, welches nur „tötet um zu töten“ und dem in der Wildnis mit großem Respekt begegnet wird und das unter Abenteurern einen legendären Ruf besitzt.

Entlang des Yukon-Rivers stießen die Kanufahrer zudem immer wieder auf verlassene Stationen und verfallene Blockhütten aus der Zeit der Goldsucher. Diese stummen Zeugnisse erinnerten an die harte Vergangenheit der Region und vermittelten einen Eindruck davon, wie beschwerlich das Leben während des Goldrausches gewesen sein muss.

Der Vortrag bot den Zuhörern spannende Einblicke in eine Welt fernab der Zivilisation – eine Welt, in der Natur, Ruhe und Abenteuer noch unmittelbar erlebt werden können. Die beeindruckenden Bilder und lebendigen Schilderungen machten deutlich, warum der Yukon-River für viele als Sinnbild für den „Ruf der Wildnis“ gilt. Dieser Reisebericht erzählte nicht nur von Landschaften. Er erzählte auch von Mut sich auf das Unbekannte einzulassen, den Komfort hinter sich zu lassen und sich auf die Kraft und die Vorgaben der Natur zu konzentrieren.

Werner Goller bedankte sich zum Abschluss bei den interessierten Besuchern fürs Mitreisen in eine Wildnis, die man wirklich im Saale spüren konnte – und natürlich besonders bei den Abenteurern und den Referenten Jürgen Marschinke, die diese aufregende Kanutour auf sich genommen haben.

Herbstwanderung bei bestem Wanderwetter

 

Bei herrlichem Wanderwetter trafen sich 21 Wanderer zur Herbstwanderung des Schwäbischen Albvereins Münsingen. In Fahrgemeinschaften ging es in die Ortsmitte von Sonnenbühl-Erpfingen. Vom Startpunkt aus gab es gleich einen leichten Anstieg hinaus aus Erpfingen und durch den Wald hoch zur Ruine der Burg Hohenerpfingen. Die Burg wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut und gehörte den Herren von Salmendingen. Sie wurde bereits um 1385 als Burgstall, also als verlassenes Gebäude, bezeichnet.

Von der Burg aus wanderte die Gruppe auf einem schönen laubbedeckten Waldweg hinunter nach Stetten unter Holstein, ins Tal des kleinen Baches Erpf und entlang dem Oberlauf der Lauchert Richtung Melchingen bis zum Haldenhof. Von dort aus ging es bergauf durch den bunten Mischwald, vorbei an der Jugendherberge und durch die Ferienanlage „Sonnenmatte“ zurück nach Erpfingen. Im Ort kamen die Wanderer noch an dem Quelltopf der Erpf vorbei. Zur Überraschung gab es dort gekühlte Getränke zur Selbstbedienung.

Ein schöner Wandernachmittag in einer für die meisten Mitwanderer unbekannten Gegend und von den Wanderfreunden Gerhard Lamparter und Werner Goller bestens vorbereiteten Tour endete dann bei einer gemütlichen Einkehr mit einem leckeren Vesper.

 

 

 

 

Rundtour Rossberg – Hohe Warte

Vor Kurzem hat der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen zu einer Rundwanderung am Rossberg und dem Aussichtsturm „Hohe Warte“  eingeladen. Die kleine Wandergruppe von 10 Wanderfreunden traf sich mit Wanderführer Hartmut Schindler am Wanderparkplatz unterhalb dem Aussichtstrurm „Hohe Warte“. Der Wanderweg führte zunächst hinaus zum Grünen Fels und dann immer entlang der Albtraufkante. Herrliche Ausblicke boten sich den Wanderern ins Albvorland mit dem Stausee Glems, Metzingen und den Weinbergen am Hofbühl von Neuhausen und sogar bis zum Fernsehturm auf den Höhen von Stuttgart.

Weiter ging es durch die Dettinger Höllenlöcher und zum Gelben Fels mit Blicken auf Dettingen und Bad Urach und hinüber zum Hohen Neuffen und zur Burg Teck. Am Hangweg entlang ging es weiter in Richtung Gütersteiner Wasserfälle und zum Fohlenhof des Landgestüts Marbach. Der letzte Anstieg hinauf zum Aussichtsturm „Hohe Warte“ mit einem tollen Rundblick über die mittlere Schwäbische Alb rundete die herrliche Rundwandung ab.

Zum Abschluss ging es dann noch zu einer wohlverdienten Einkehr nach Marbach.

50 Kilometer wandern. Kein Pappenstiel. Aber machbar. Wie 30 Teilnehmer der Albvereinswanderung „von Münsingen nach Ulm“ am Samstag zeigten. Von Sabine Zeller-Rauscher

Der Mensch ist zum Laufen gemacht. Deshalb hat er zwei Beine. Bedauerlicherweise kommen in den letzten Jahrzehnten bei vielen die Finger häufiger zum Einsatz als die Beine. Eigentlich eine schreckliche Entwicklung, welche für viele eine 50-Kilometerwanderung als utopisch erscheinen lässt. Nicht so bei den Teilnehmern der von Michael Hägele organisierten Weitwanderung. Hägele hat bereits im letzten Jahr gezeigt, dass er das gewisse Händchen dafür hat, interessante Strecken auszusuchen.  Waren im letzten Jahr bei der Wanderung „Von der Mündung bis zur Quelle“ 40 Kilometer zu bewältigen, packte Hägele heuer nochmals 10 Kilometer obendrauf. „Wer 40 packt, packt auch 50“, waren sich die Teilnehmer vom letzten Jahr sicher. Gedacht getan. Neben zwei Beinen brauchen Menschen, die eine solche Wanderung in Angriff nehmen, auch einen Willen, Zuversicht und die meisten auf den letzten Kilometern auch etwas Biss. Die nämlich taten einigen ordentlich weh. In der Sportsprache auch gerne als Belohnungsschmerz bezeichnet, wie auch der Muskelkater, der sich am nächsten Tag bei einigen leicht bemerkbar machte. Nicht nur für Michale Hägele, den Hauptorganisator der Wanderung selbst, gabs von den Teilnehmern ganz fettes Lob. Auch für die Albvereinsmitglieder, welche in Justingen und in Weiler Verpflegungsstationen weitenaufgebaut hatten. „Butterbrezeln, Kranzbrot, Kaffee und Tee, kamen bei der rund 30-köpfigen Wandergruppe, die um 5:30 Uhr in Münsingen losgelaufen war, an der Frühstücksstation in Justingen gerade recht.

Schon da, war die Gruppe, die sich größtenteils zuvor nicht kannte, bereits zu einem harmonischen Team zusammengewachsen. Gleichgesinnten Menschen halt. Menschen, welche die Schwäbische Alb, die Schönheiten der Natur, das Wandern und das Miteinander lieben. Einen kleinen Minuspunkt gabs in der ersten Streckenhälfte. Den Ostwind, bei welchen sich die ohnehin kühlen Temperaturen, noch kälter anfühlten. Die Strecke führte von Münsingen über Magolsheim bis nach Justingen. Weiter durchs Tiefental nach Weiler, wo dann die fleißigen Albvereinsmacher, die genau wussten was hungrige Wanderer lieben, warmen Leberkäse, Käsebrötchen, Äpfel, Honig und Schokolade bereithielten.

Der steile Blick vom Achtal aus hoch in Richtung Geißklösterle, verschaffte so manchem doch ein wenig Respekt. Gut gestärkt wars für alle, dennoch gut machbar. Ermutigend auch Hägeles Ankündigung; „Wenn wir oben sind, geht’s dann flach oder abwärts nach Ulm“.

Oben angekommen, wurden die Wanderer mit immer mehr Sonne belohnt. Schade nur, dass es kaum Fernsicht zu den Alpen gab. Das wäre das absolute Sahnehäubchen auf der ohnehin schon genialen Wanderung gewesen. Wohl so ziemlich jeder, merkte im letzten Drittel seine Beine immer mehr. „Im Ziel mags ja wieder schön sein, jetzt machts mir grad keinen Spaß mehr“, so einer, den seine Fußsohlen plagten.

Andere, die zuvor ordentlich schnatterten wurden hörbar leiser. „Wir haben uns jetzt alles erzählt. „Nur keine lange Pause mehr“, so eine der Wanderinnen, welcher vor allem die ersten Meter beim Anlaufen nach der Pause leichte Problem machten. Ans Aufgeben, dachte niemand mehr. Zu nah war das anvisierte Ziel, welches beim Anblick des Ulmer Münsters wahre Glücksgefühle auslöste. Nur noch den Kuhberg runter und dann ab in Richtung Bahnhof, wo sich einige das verdiente Bierchen gönnten. „Wir sind sportlich und mental über uns hinausgewachsen, freuten sich Ingrid, Kerstin und Ursel. „Es erstaunt mich immer wieder, wie in kürzester Zeit, aus einem bunten Haufen eine nette Gruppe mit Zusammenhalt und nettem Austausch wird“. Mit Dankbarkeit fühlte sich Kuni am Ende erfüllt, weil sich einmal mehr zeigte was sie als 76-Jährige noch leisten kann. Ältester war mit 80 Lenzen Schorsch aus Mehrstetten. Auch Iris, die zuvor noch nie so eine lange Wanderung gemacht hat, war unter dem Motto „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, so sehr begeistern, dass sie sich spontan dazu entschloss, in den Albverein einzutreten.

Besichtigung der Lichtensteinmühle

Mühlenbesichtigung in Honau

Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen lädt zu einer Besichtigung der Lichtensteinmühle in Honau am Freitag, 09. Mai 2025 ein.

Seit über 500 Jahren drehen sich die Räder der Lichtensteinmühle im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Dennoch ist die Lichtensteinmühle in Honau ihren traditionellen Prinzipien und Werten treu geblieben.

Seit 1933 ist die Mühle im Besitz der Familie Frech und inzwischen wird in der 4. Generation aktiv nach dem Prinzip „Aus der Region – für die Region“ gearbeitet, um den Käufern nicht nur gehaltvolles und gesundes Mehl von der Schwäbischen Alb zu bieten, sondern auch ökologisch und ökonomisch wertvoll zu wirtschaften.

Anschließend an die Besichtigung ist noch ein Rundgang in Honau von ca. einer Stunde geplant.

Treffpunkt zu dieser Besichtigungsfahrt ist am Bahnhof in Münsingen um 13.30 Uhr. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Zum Abschluss ist eine Einkehr vorgesehen.

Die Ortsgruppe Münsingen lädt zu dieser Besichtigungsfahrt alle interessierten Mitglieder und Gäste herzlich ein.

Weitere Auskünfte und Anmeldungen: Hedi und Helmut Goller, Münsingen, Tel.: 07381 3452.

Früherer Termin: Samstag, 26. April Streckenwanderung von Münsingen nach Ulm

Im letzten Jahr fand im Rahmen des Programms des Schwäbischen Albvereins Münsingen eine mit 40 km sehr lange Wanderung durch das gesamte Lautertal statt. Alle 26 Teilnehmer waren begeistert und teils verblüfft, wie gut es ging, so weit zu laufen. Am Samstag, 26. April gibt es nun wieder die Gelegenheit in angenehmer Gesellschaft so richtig weit zu wandern: Wanderführer Michael Hägele hat dieses Mal eine Strecke von Münsingen nach Ulm herausgesucht. Auch in diesem Jahr sind wieder nur wenige Höhenmeter zu bewältigen auf rund 48 km Strecke. Unterwegs wird es mehrere kurze Regenerationspausen geben und eine nicht zu lange Mittagspause. Anvisiert sind rund 10 Stunden reine Gehzeit, Abmarsch ist in Münsingen am Bahnhof um 5:30 Uhr. Es besteht an mehreren Stellen die Möglichkeit vorzeitig auszusteigen und mit Bus oder Bahn nach Münsingen zurück zu fahren. Die Heimfahrt von Ulm nach Münsingen wird, je nach Teilnehmeranzahl, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem organisierten Fahrdienst erfolgen. Für die Rückfahrt und Organisation können Kosten anfallen. Für die Planung ist eine frühzeitige Anmeldung bei Michael Hägele hilfreich, spätestens bis Ostern. Weitere Informationen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann per E-Mail:

Mit dem Motorroller von der Schweiz zum Mittelmeer

Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen lädt zu einem Bildvortrag ein. Der Landschafts- und Reisefotograf war mit seinem Motorroller unterwegs über die höchsten Pässe der Westalpen von der Schweiz bis zum Mittelmeer. Mit seiner Kamera hat er die Vielfalt und die Schönheit der höchsten Alpenstrassen und der atemberaubenden Bergwelt der Westalpen festgehalten. Die Reise beginnt am Bodensee, vorbei am Vierwaldstätter See, hinauf zum Grimselpass ins Oberwallis. Dann geht’s vorbei am Genfer See und durch die Cians Schlucht hinab zum Mittelmeer und entlang der Küstenstrasse bis nach Nizza. Die eindrucksvollen Aufnahmen werden vom Referenten live kommentiert.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 13. März 2025 um 19.30 Uhr im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins Münsingen, Im Kirchtal 10, 72525 Münsingen statt. Albvereinsmitglieder und Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.

Weitere Auskünfte: Werner Goller, Münsingen, Tel.: 07381 4171.