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Früherer Termin: Samstag, 26. April Streckenwanderung von Münsingen nach Ulm
Im letzten Jahr fand im Rahmen des Programms des Schwäbischen Albvereins Münsingen eine mit 40 km sehr lange Wanderung durch das gesamte Lautertal statt. Alle 26 Teilnehmer waren begeistert und teils verblüfft, wie gut es ging, so weit zu laufen. Am Samstag, 26. April gibt es nun wieder die Gelegenheit in angenehmer Gesellschaft so richtig weit zu wandern: Wanderführer Michael Hägele hat dieses Mal eine Strecke von Münsingen nach Ulm herausgesucht. Auch in diesem Jahr sind wieder nur wenige Höhenmeter zu bewältigen auf rund 48 km Strecke. Unterwegs wird es mehrere kurze Regenerationspausen geben und eine nicht zu lange Mittagspause. Anvisiert sind rund 10 Stunden reine Gehzeit, Abmarsch ist in Münsingen am Bahnhof um 5:30 Uhr. Es besteht an mehreren Stellen die Möglichkeit vorzeitig auszusteigen und mit Bus oder Bahn nach Münsingen zurück zu fahren. Die Heimfahrt von Ulm nach Münsingen wird, je nach Teilnehmeranzahl, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem organisierten Fahrdienst erfolgen. Für die Rückfahrt und Organisation können Kosten anfallen. Für die Planung ist eine frühzeitige Anmeldung bei Michael Hägele hilfreich, spätestens bis Ostern. Weitere Informationen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann per E-Mail:
Mit dem Motorroller von der Schweiz zum Mittelmeer
Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen lädt zu einem Bildvortrag ein. Der Landschafts- und Reisefotograf war mit seinem Motorroller unterwegs über die höchsten Pässe der Westalpen von der Schweiz bis zum Mittelmeer. Mit seiner Kamera hat er die Vielfalt und die Schönheit der höchsten Alpenstrassen und der atemberaubenden Bergwelt der Westalpen festgehalten. Die Reise beginnt am Bodensee, vorbei am Vierwaldstätter See, hinauf zum Grimselpass ins Oberwallis. Dann geht’s vorbei am Genfer See und durch die Cians Schlucht hinab zum Mittelmeer und entlang der Küstenstrasse bis nach Nizza. Die eindrucksvollen Aufnahmen werden vom Referenten live kommentiert.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 13. März 2025 um 19.30 Uhr im Vereinsheim des Kleintierzüchtervereins Münsingen, Im Kirchtal 10, 72525 Münsingen statt. Albvereinsmitglieder und Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.
Weitere Auskünfte: Werner Goller, Münsingen, Tel.: 07381 4171.
„HochAlbPfad Felsquellweg“
Bei bestem Wanderwetter unternahm am vergangenen Sonntag eine kleine Gruppe des Schwäbischen Albvereins Münsingen eine Wanderung auf dem HochAlbPfad Fesquellweg auf dem Heuberg bei Meßstetten.
Vom Parkplatz am Stausee Oberdigisheim ging es entlang des Kohlstattbrunnenbachs durch ein ruhiges, idyllisches Tal. Auf den Höhen beim Weiler Geyerbad und später nochmals am Sommerhaldenfelsen eröffneten sich ein herrliche Ausblicke in Richtung Obernheim und zu den höchsten Bergen auf der Westalb.
Unterwegs erfreuten die Wanderer verschiedene Orchideen, Türkenbundlilie sowie gelber Eisenhut und viele Königskerzen.
Weiter führte die Tour zum Hohlen Fels mit Vesperinsel. Hier konnte die Mittagsrast noch bei trockenem Wetter gemacht werden. Von diesem Aussichtspunkt waren sechs Meßstetter Stadtteile sowie der Truppenübungsplatz Stetten am kalten Markt zu sehen.
Bei der Weiterwanderung musste dann die Regenbekleidung ausgepackt werden. Unten im Tal angekommen umrundete die Wandergruppe noch den zum Hochwasserschutz angelegten Stausee. Diesen Badesee sowie die Kneippanlage wollte bei diesem Regenwetter jedoch keiner nutzen.
Eine gemütliche Einkehr erfolgte im Gasthaus Adler in Eglingen. Werner Goller dankte dem Wanderführer Harry Zilz für die bestens vorbereitete und sehr schöne und interessante Wanderung in eine für alle bis dahin unbekannte Gegend.
Beutenlaypyramide mit Unterstützung des SAV erneuert
Im Rahmen der Projekttage des Gymnasiums Münsingen wurde die Steinpyramide auf dem Münsinger Hausberg Beutenlay restauriert. Das knapp über 2 m hohe Monument, das die höchste Stelle des Berges bei 801 mNN markiert, war Anfang der 1930er Jahre von einem Münsinger Lehrer namens Spatz errichtet worden. Vermutlich gab es in späteren Jahrzehnten Stabilisierungsmaßnahmen, dennoch war in diesem Frühjahr nur noch ein Sockel vorhanden, der sich auch schon aufzulösen begann, vermutlich auch aufgrund von Vandalismus. Nun hat Michael Hägele, der vor wenigen Jahren durch ein historisches Foto auf das Bauwerk aufmerksam wurde, mit 7 Schülerinnen und Schülern eine Woche lang an der Rekonstruktion gearbeitet. Unterstützt wurde Gruppe dabei vom städtischen Bauhof, von der Revierförsterin und vom Schwäbischen Albverein, der für die hart arbeitenden Jugendlichen das Vesper finanzierte. Nun ist die Pyramide fertig und gilt bereits jetzt als neue Attraktion für die Besucher des städtischen Erholungsgebietes.
Bilder oben: Lehrer Spatz, der Pyramidenerbauer, beim Steine sammeln und Pause Machen. Fotos vermutlich aus den Jahren 1930/31. (Fotos mit freundlicher Genehmigung von Rainer Deschle)
So sah die Pyramide vorher aus, nachdem die Schülerinnen und Schüler das Moos mit Stahlbürsten entfernt hatten.
Das fertige Resultat kann sich sehen lassen!
Mit dem Wegewart auf Tour
An dieser Stelle stand einmal ein Pfosten mit den Wegzeichen. Wir haben ihn in den Brennnesseln gefunden, unten völlig morsch. Also muss eine andere Lösung her.
Zuerst mal mit dem Freischneider Platz machen und die Äste, die im Weg sind, wegschneiden.
Wie gut, wenn man einen jungen Mann dabei hat, der flugs mal auf die Bäume klettert und die Wegzeichen annagelt.
Unser fertiges Ergebnis. Jetzt kann der Wanderer schon von weitem erkennen, dass hier eine Wegmarke hängt und den Weg zeigt.
Fotos: Marion Pfleiderer (Wegewartin)
„Erfolgreiche Suche nach Wegewarten“
Die Markierung und die Pflege der Wanderwege hat eine wichtige Außenwirkung für den Schwäbischen Albverein. Die markierten Wanderwege stehen Bürgern und Gästen zur Verfügung und sind in unserer Freizeitgesellschaft, in welcher das Wandern stetig an Beliebtheit gewinnt, mehr denn je von großer Bedeutung. So schreibt es der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, in seinem Vorwort zum Leitfaden für die Markierung von Wanderwegen.
Für die Markierung und Pflege der Wanderwege sind die einzelnen Ortsgruppen zuständig und dafür suchen sie Wegepaten oder Wegewarte. Die Ortsgruppe Münsingen ist für ca. 50 km Wegenetz verantwortlich. Es erstreckt sich von Seeburg über Münsingen bis nach Dürrenstetten und bis nach Magolsheim.
Der Aufruf für diese verantwortungsvolle Aufgabe von Werner Goller, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe Münsingen, in der Presse im vergangenen Herbst war erfolgreich. Es haben sich vier Personen bei ihm gemeldet. Überraschend war, dass drei Interessenten bis dato noch nicht Mitglied im Schwäbischen Albverein waren. Das gesamte Wegenetz konnte somit entsprechend in etwa vier gleich lange Wegstrecken aufgeteilt werden.
Die zukünftigen Wegewarte wurden zwischenzeitlich sowohl und Theorie als auch in Praxis vom Gauwegewart Ewald Feucht intensiv geschult und zusammen mit Werner Goller in ihren jeweiligen Streckenabschnitten begleitend eingeführt.
Gerhard Lamparter als erster Vorsitzender der Ortsgruppe Münsingen bedankte sich bei den neuen Wegewarten für ihre Bereitschaft, diese wichtigen Aufgaben ehrenamtlich zu übernehmen. Sein Dank ging auch an Gauwegewart Ewald Feucht und Werner Goller für die erfolgreiche Suche nach Wegewarten und die Organisation der Einweisungen und Schulungen.
von links: Gerhard Lamparter, Andreas Fix, Marion Pfleiderer mit ihrem Sohn Jona, Peter Lerch, Werner Goller und Steffen Lautenschlager
Familienabenteuer auf dem Beutenlay: Schwäbischer Albverein organisiert spannende Schatzsuche mit Eichhörnchen Emil.
Auf dem Beutenlay bei Münsingen fand am vergangenen Wochenende ein aufregendes Familienabenteuer statt: Der Schwäbische Albverein Ortsgruppe Münsingen lud zu einer Familienwanderung mit Schatzsuche ein, bei der Groß und Klein gemeinsam auf die Suche nach den verschwundenen Vorräten des Eichhörnchens Emil gingen.
Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 19 Kinder und 12 Erwachsene am Treffpunkt auf dem Beutenlay, wo sie von der Organisatorin Marion Pfleiderer herzlich begrüßt wurden.
Die Schatzsuche begann mit einer traurigen Nachricht: Die Vorräte von Eichhörnchen Emil waren verschwunden! Doch Emil war nicht allein gelassen worden, denn einige Familien aus Münsingen und Umgebung hatten sich entschlossen, dem kleinen Eichhörnchen bei der Suche nach seinen Vorräten zu helfen.
Mit viel Eifer und Abenteuerlust machten sich die Teilnehmer auf den Weg, um die verborgenen Hinweise zu finden. In verschiedenen Verstecken waren die Hinweise in Form von Schneckenhäuser, Steinen und Astscheiben verborgen.
Anhand von Fotos konnten die Kinder auf der Tour über den Beutenlay die Verstecke finden. Auch Kinder, die noch nicht so gut lesen können, waren so gut in die Schatzsuche eingebunden.
Foto: Marion Pfleiderer
„Es war ein schönes Erlebnis, gemeinsam mit meiner Familie auf Schatzsuche zu gehen“, schwärmt Michaela, die mit ihren beiden Kindern an der Veranstaltung teilgenommen hat.
Auch die Kinder waren begeistert von dem Abenteuer. „Es hat so viel Spaß gemacht, weil jedes Kind etwas suchen dufte und nicht immer nur die schnellsten Kinder“, erzählt der zehnjährige Mathis begeistert. „Man musste sich die ganze Wanderung über konzentrieren und anstrengen. Das war gar nicht so babyleicht.“
Dabei gab es auch sonst noch viel zu entdecken: Der „Kamelbaum“ in der Nähe des Pavillons lud zum Klettern ein, unterwegs hatte Nora Pfleiderer alle mit selbstgebackenen Eichhörnchenkeksen überrascht, die Steinpyramide auf dem höchsten Punkt des Beutenlays wurde erklommen und ein freundlicher Baum zeigte letztendlich den Weg zu der Stelle, an der die Schatztruhe mit den verschwundenen Nüssen versteckt war.
Durch Teamwork und Zusammenarbeit konnten nun anhand der Hinweise verschiedene Rechenaufgaben gelöst werden, die den Zahlencode für das Schloss an der Schatztruhe ergeben haben. „Das war richtig cool, dass man die richtige Rechnung durch ausprobieren und kombinieren rausfinden musste“ erklärte Mathis.
Zur Belohnung erwartete die Familien in der Schatztruhe eine nussige Überraschung und natürlich wurden auch die Vorräte vom Eichhörnchen Emil wieder aufgefunden.
„Es war eine tolle Idee, die Schatzsuche mit einer Geschichte zu verbinden“, sagte Stefan Reutter, der mit seiner Tochter an der Veranstaltung teilnahm. „Die Kinder waren sofort Feuer und Flamme, Emil zu helfen und die gestohlenen Vorräte zu finden.“
Die Familienwanderung mit Schatzsuche des Schwäbischen Albvereins war ein voller Erfolg und wird sicherlich auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden. Für Familien, die auf der Suche nach einer kindgerechten und erlebnisreichen Wanderung sind, ist diese Veranstaltung genau das Richtige.
Die Ortsgruppe Münsingen bedankt sich bei Marion Pfleiderer und ihrer Familie für die Vorbereitung und die Durchführung dieser erlebnisreichen Schatzsuche.
40 Km-Wanderung durchs ganze Lautertal
Die Wanderung durchs ganze Lautertal war ein voller Erfolg: 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wanderten gemeinsam mit Wanderführer Michael Hägele von der Lautermündung an der Donau zur Lauterquelle bei Offenhausen. Dank der Gesellschaft der anderen Wanderer waren auch die letzten, besonders harten Kilometer kurzweilig und interessant. Fürs kommende Jahr ist bereits eine nächste Streckenwanderung mit über 40 km angekündigt. Dann soll es über alle acht Achthunderter einmal rund um Münsingen gehen.
Vorher-Nachher: Die ganze Wandergruppe einmal an der Donau am Beginn der Wanderung und einmal am hart erkämpften Ziel, dem Lauterursprung in Offenhausen.
Artikel aus dem Alb-Bote von Mitwanderin Sabine Zeller-Rauscher:
Verschoben: Geologischer Spaziergang um Münsingen
Der für Freitag, 7. Juni angekündigte „geologische Spaziergang“ um Münsingen muss leider verschoben werden. Interessenten können sich zwecks Alternativtermin an Wanderführer Michael Hägele wenden: haegele.gymnasium@gmx.de


















